Nebenwirkungen von CialisCialis zählt mittlerweile zu den populärsten Medikamenten, welches im Falle von Erektionsstörungen eingesetzt werden kann. Vor allem Männer, die an der erektilen Dysfunktion leiden beziehungsweise von Impotenz betroffen sind, kann das Medikament Cialis helfen, ihr bisheriges Sexualleben aufrecht zu erhalten oder auch zu erneuern. Beinahe unmittelbar nach der Einnahme einer Tablette tritt die gewünschte Wirkung ein. So dauert es zwischen 25 und 40 Minuten bis der Wirkstoff Tadalafil einsetzt. Die Wirkung einer einzelnen Pille kann bis zu 36 Stunden andauern. Auf Grund dieser langanhaltenden Wirkung wird Cialis auch Wochenendpille genannt, da mit Hilfe von Cialis eine erektile Dysfunktion nahezu ein komplettes Wochenende der Vergangenheit angehört. Wird beispielsweise Freitagnacht eine Pille eingenommen, kann die Wirkung von Cialis sich bis zum Nachmittag des Sonntags hinziehen. Die hohe Wirkungsdauer hat somit den Vorteil, dass für ein komplettes Wochenende lediglich eine Pille eingenommen werden muss, um maximales Vergnügen zu ermöglichen.  Der Hersteller von Cialis ist Lilly Pharma. Erstmals wurde dieses Potenzmittel Ende 2002 in Deutschland und Ende 2003 in den USA auf den Markt gebracht. Angesiedelt ist Tadalafil in der Wirkstoffklasse der PDE-5-Hemmer und im Wirkmechanismus im Bereich der Enzymhemmung, so die Arzneistoffangaben.

Der Wirkmechanismus bei Cialis
Für viele Männer ist der Wirkstoff Tadalafil eine enorm große Hilfe für die Behebung ihrer Erektionsstörung. Allerdings ist wohl die Wirkungsweise von Cialis nur den wenigsten Betroffenen bekannt. Cialis wird oftmals mit Aphrodisiaka verglichen und in einen Topf geworfen. Diese Behauptung ist jedoch nicht annähernd richtig sondern vollkommen falsch. Denn der Wirkstoff von Cialis basiert definitiv nicht darauf, die Lust des Mannes zu steigern, sondern ist ausschließlich von physischer Natur. Der Wirkungsmechnismus von Cialis sieht so aus, dass der Wirkstoff Tadalafil Phosphodiesterase-5, ein Enzym, hemmt. Dieses Enzym baut normalerweise den Botenstoff cGMP des Körpers ab, was allerdings schlecht für eine Erektion des männlichen Gliedes ist. Dieser Botenstoff trägt jedoch maßgeblich zu einer Erektion bei, denn cGMP erweitert die Arterien und steigert somit den Blutzufluss im Körper. So können die Muskeln erschlaffen, eine Erektion ist die Folge. Durch die Einnahme von Cialis wird dieses Enzym nun am Abbau von cGMP gehindert und eine erfolgreiche Erektion ist die Folge.

Die Anwendung von Cialis
Um eine optimale Wirkung von Cialis zu erzielen, ist auf eine korrekte Einnahme zu achten, was bei diesem Potenzmittel jedoch kein allzu großes Problem darstellt. Zunächst ist es für „Einsteiger“ ratsam mit einer geringen Dosis von einer Tablette zu beginnen. So lässt sich herausfinden wie der Körper darauf reagiert und ob der gewünschte Effekt ausreicht und zufriedenstellend ist. Durch die Einnahme einer geringen Dosis besteht der Vorteil, dass nur eine geringe Gefahr von Nebenwirkungen besteht. Sollte die eingenommene Dosis nicht ausreichend sein, so ist es empfehlenswert beim nächsten Mal eine höhere Dosierung von Cialis zu bestellen und einzunehmen. Auf diese Art und Weise sollte Stück für Stück verfahren werden, bis eine optimale Dosis gefunden ist. Die Einnahme der Pille selbst ist keine große Herausforderung. Zusammen mit einem Schluck Wasser sollte die Tablette mindestens eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Verkehr eingenommen werden, um eine Erektion zu erhalten. Allerdings kann die Pille auch zwölf Stunden vor dem geplanten Geschlechtsverkehrt eingenommen werden, da die Wirkung von Cialis ohnehin rund 36 Stunden anhält. Auf Mahlzeiten oder ähnliches muss dabei nicht geachtet werden. Die Wirkung des Potenzmittels kann jedoch nach einer schwerverdaulichen beziehungsweise fettreichen Mahlzeit verzögert eintreten. Eine muss jedoch strikt beachtet werden bei der Einnahme von Cialis. Der Wirkungstoff Tadalafil zusammen mit organischen Nitriten oder auch NO-Donatoren (zum Beispiel Poppers) wirkt kontraindiziert. Die kombinierte Wirkung vermindert erheblich den Blutdruck und kann zu einem bedrohlichen Blutdruckabfall führen. In diesem Fall sollte direkt ein Notarzt alarmiert werden. Durch die lang anhaltende Wirkungsdauer von Cialis sollten im Zeitraum von 36 Stunden keine kontraindizierenden Medikamente eingenommen werden.

Die Nebenwirkungen von Cialis
Bei fast jeden verschreibungspflichtigen Medikamenten ist es vor der Einnahme zu empfehlen, die Packungsbeilage zu lesen und in dieser sich über mögliche Nebenwirkungen zu informieren. Dies sollte auch bei Cialis der Fall sein. Kunden von Cialis profitieren davon, dass im direkten Vergleich mit anderen Potenzmitteln, die Nebenwirkungen deutlich seltener auftreten. Dadurch ist ein Risiko von Nebenwirkungen jedoch nicht ausgeschlossen. Hin und wieder können dennoch welche auftreten. In den meisten Fällen sind diese Nebenwirkungen eher leichterer Art. So können beispielsweise geringe Beschwerden, wie fliehende Hitze, Kopfschmerzen oder auch Magenbeschwerden auftreten. Zudem kann auch die Atmung durch die Nase verschlechtert werden. Dies kann auftreten, weil die Nase verstopft wird. Eine ernst zunehmende Nebenwirkung kann jedoch auch auftreten. Sollte die entstandene Erektion nicht abschwellen, sondern eine sehr lang anhaltende Wirkung haben und dadurch der Penis des Mannes beginnt zu schmerzen, dann ist ein Besuch beim Arzt unumgänglich, wenn nötig muss sogar der Notarzt eingreifen. In der Regel sollten derartige Vorkommnisse jedoch nicht auftreten.